Hexensuppe mit Hackfleisch, Lauch und cremigem Frischkäse
Der Lauch wird beim Garen weich und mild, während Paprika und Mais in der Hexensuppe noch etwas Biss behalten. Zusammen mit gebräuntem Hackfleisch, Tomaten und Champignons entsteht ein kräftiger Eintopf, dessen Brühe Frischkäse angenehm sämig macht. Das passt zu einem kalten Abend, lässt sich aber auch gut für Gäste vorbereiten, denn die Suppe schmeckt aufgewärmt ebenso rund. Dieses Rezept setzt auf leicht erhältliche Zutaten und braucht keine Mehlschwitze: Der Frischkäse wird direkt in die Brühe gerührt und bindet sie beim Erwärmen. Sie erfahren, worauf es beim gründlichen Waschen des Lauchs ankommt, wie das Hackfleisch Farbe bekommt und wann Sie den Frischkäse einrühren, damit die Suppe glatt bleibt. Außerdem lässt sich die Schärfe mit Chiliflocken anpassen, und das Rinderhack kann durch gemischtes oder veganes Hack ersetzt werden. Mit Brot dazu wird daraus eine sättigende Mahlzeit für sechs Personen.

Hexensuppe mit Hackfleisch, Lauch und Paprika
Frischer Lauch gibt dieser Hexensuppe ihren mild-würzigen Geschmack, während Paprika, Mais und Tomaten für Farbe und Biss sorgen. Frischkäse macht die Brühe sämig, ohne dass Sie eine Mehlschwitze kochen müssen. Das Rezept ergibt etwa sechs Portionen und passt gut zu einem kalten Abend oder einem unkomplizierten Essen für Gäste.
Zutaten für 6 Portionen
- 2 EL neutrales Öl, zum Beispiel Rapsöl
- 500 g Rinderhackfleisch, ersatzweise gemischtes Hackfleisch oder veganes Hack
- 2 Stangen Lauch, gründlich gewaschen und in dünne Ringe geschnitten
- 2 rote Paprikaschoten, entkernt und in kleine Würfel geschnitten
- 250 g Champignons, geputzt und in Scheiben geschnitten
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 EL Tomatenmark
- 1 Dose gehackte Tomaten, etwa 400 g
- 1 Dose Mais, etwa 300 g Abtropfgewicht
- 1 l Gemüse- oder Rinderbrühe
- 200 g Frischkäse, natur
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- ½ TL getrockneter Thymian
- Salz und schwarzer Pfeffer
- Optional: ½ TL Chiliflocken oder einige Spritzer scharfe Soße
Zubereitung Schritt für Schritt
- Gemüse vorbereiten. Waschen Sie den Lauch sorgfältig, auch zwischen den einzelnen Schichten, denn dort bleibt oft Sand hängen. Schneiden Sie ihn in Ringe von etwa einem halben Zentimeter. Würfeln Sie die Paprika und schneiden Sie die Champignons in gleichmäßige Scheiben. So garen die Stücke ungefähr zur selben Zeit.
- Hackfleisch anbraten. Erhitzen Sie das Öl in einem großen, schweren Topf bei mittlerer bis hoher Hitze. Geben Sie das Hackfleisch hinein und verteilen Sie es zunächst in einer flachen Schicht. Lassen Sie es etwa zwei Minuten bräunen, bevor Sie es zerteilen und wenden. Braten Sie es insgesamt fünf bis sieben Minuten, bis keine rohen Stellen mehr zu sehen sind. Wenn sich viel Flüssigkeit bildet, erhöhen Sie die Hitze und lassen Sie sie verdampfen.
- Gemüse anschwitzen. Geben Sie Champignons, Lauch und Paprika zum Fleisch. Braten Sie alles fünf Minuten unter gelegentlichem Rühren. Die Pilze geben zunächst Wasser ab und werden danach leicht gebräunt. Rühren Sie Knoblauch und Tomatenmark ein und garen Sie beides eine Minute mit. Das kurze Anrösten nimmt dem Tomatenmark seine rohe Säure.
- Suppe köcheln lassen. Streuen Sie Paprikapulver und Thymian darüber. Gießen Sie gehackte Tomaten und Brühe in den Topf und rühren Sie den Bratensatz vom Boden los. Lassen Sie die Suppe aufkochen, reduzieren Sie dann die Hitze und köcheln Sie sie ohne Deckel 15 Minuten. Sie soll leicht blubbern, nicht stark kochen, damit das Gemüse Form behält.
- Mais und Frischkäse einrühren. Gießen Sie den Mais ab und geben Sie ihn in den Topf. Rühren Sie den Frischkäse portionsweise ein, bis er vollständig geschmolzen ist. Lassen Sie die Suppe weitere fünf Minuten bei niedriger Hitze ziehen. Kochen Sie sie jetzt nicht kräftig, denn starke Hitze kann die cremige Brühe ungleichmäßig werden lassen.
- Abschmecken und servieren. Probieren Sie die Suppe und würzen Sie sie mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf Chiliflocken. Fällt sie Ihnen zu dick aus, rühren Sie schluckweise zusätzliche Brühe ein. Ist sie zu dünn, lassen Sie sie einige Minuten ohne Deckel leise köcheln.
Zutaten anpassen und Geschmack variieren
Rinderhackfleisch schmeckt kräftig und gibt der Brühe viel Würze. Gemischtes Hackfleisch ist etwas saftiger. Für eine vegetarische Variante nehmen Sie veganes Hack oder ersetzen es durch 250 g gewürfelte Zucchini und eine zusätzliche Dose Bohnen. Braten Sie veganes Hack nach Packungsangabe an, denn manche Sorten brauchen weniger Zeit als Fleisch.
Frischkäse sorgt für eine milde, cremige Konsistenz. Sie können ihn durch Schmelzkäse ersetzen; verwenden Sie dann etwa 150 g und prüfen Sie den Salzgehalt, bevor Sie nachwürzen. Für eine leichtere Suppe eignet sich Frischkäse mit reduziertem Fettgehalt. Saure Sahne ist ebenfalls möglich, sollte aber erst kurz vor dem Servieren eingerührt und nicht mehr aufgekocht werden.
Gemüsebrühe hält die Suppe fleischfrei, Rinderbrühe verstärkt den herzhaften Geschmack. Wer keine Champignons mag, nimmt gewürfelte Möhren oder Staudensellerie. Geben Sie festes Gemüse zusammen mit Paprika und Lauch in den Topf, damit es ausreichend Zeit zum Garen hat. Für mehr Schärfe passt Chili; für eine mildere Familienportion lassen Sie sie weg und stellen scharfe Soße auf den Tisch.
Kochtechnik, Aufbewahrung und Anrichten
Ein breiter Topf hilft beim Anbraten, weil Hackfleisch und Pilze mehr Kontakt zur heißen Fläche haben. Ist der Topf zu voll, dünsten die Zutaten im eigenen Saft, statt Farbe zu bekommen. Braten Sie das Fleisch bei Bedarf in zwei Portionen an. Rühren Sie beim Köcheln gelegentlich bis zum Topfboden, damit Frischkäse und Tomaten nicht ansetzen.
Reste kühlen Sie zügig ab und bewahren sie zugedeckt bis zu drei Tage im Kühlschrank auf. Erwärmen Sie einzelne Portionen bei mittlerer Hitze und rühren Sie dabei regelmäßig. Falls die Suppe nach dem Kühlen dicker geworden ist, geben Sie beim Erwärmen etwas Brühe oder Wasser dazu. Einfrieren ist möglich, allerdings kann sich die cremige Flüssigkeit beim Auftauen leicht trennen. Langsames Erwärmen und gründliches Rühren helfen, sie wieder zu verbinden.
Servieren Sie die Hexensuppe in vorgewärmten Schalen, damit sie länger heiß bleibt. Ein Klecks Frischkäse, fein geschnittener Schnittlauch oder etwas Petersilie setzt einen frischen Akzent. Dazu passen Baguette, kräftiges Bauernbrot oder knusprige Brötchen. Für ein Buffet stellen Sie die Suppe in einem Topf auf niedriger Warmhaltestufe bereit und rühren sie gelegentlich um. Halten Sie Brot und scharfe Soße separat, damit alle ihre Portion selbst anpassen können.

Diese Hexensuppe verbindet würzig angebratenes Hackfleisch mit Lauch, Paprika, Mais und einer cremigen Tomatenbrühe. Der Frischkäse macht sie sämig, ohne dass Sie eine Mehlschwitze ansetzen müssen, und die Gemüsestücke behalten genug Biss. Probieren Sie das Rezept an einem kühlen Abend oder kochen Sie gleich einen größeren Topf, denn Reste lassen sich abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag langsam erwärmen. Für eine schärfere Variante passen Chiliflocken; veganes Hack macht die Suppe fleischfrei. Dazu schmecken Baguette, kräftiges Bauernbrot oder ein grüner Salat. Wenn Sie die Hexensuppe kochen, teilen Sie gern, welche Variante bei Ihnen auf den Tisch kam, und hinterlassen Sie einen Kommentar. Vielleicht wird sie auch bei Ihnen zum festen Rezept für gemütliche Abende.

Hexensuppe
Herzhafte Suppe mit Rinderhackfleisch, Gemüse, Champignons und Mandarinen.
Zutaten
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1 Zwiebel
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1 Knoblauchzehe
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1 EL Sonnenblumenöl
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500 g Rinderhackfleisch
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1 TL Tabasco
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0,5 TL rosenscharfes Paprikapulver
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0,5 TL Currypulver
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450 ml Ketchup
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330 g Puszta-Salat aus dem Glas, mit Flüssigkeit
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290 g Champignons aus der Dose, mit Flüssigkeit
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300 ml Gemüsebrühe
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340 g Mandarinen aus der Dose
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100 g saure Sahne
Anweisungen
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Schritt 1
Zwiebel und Knoblauch würfeln. Öl erhitzen und das Rinderhackfleisch darin anbraten. -
Schritt 2
Zwiebel und Knoblauch kurz mitbraten. Tabasco, Paprikapulver und Currypulver einrühren. -
Schritt 3
Ketchup, Puszta-Salat samt Flüssigkeit, Champignons samt Flüssigkeit und Gemüsebrühe zugeben. Etwa 20 Minuten köcheln lassen. -
Schritt 4
Mandarinen abtropfen lassen, unterrühren und erwärmen. Mit saurer Sahne servieren.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





